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Annenberg bei Monzelfeld
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Beschreibung |
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Annenberg liegt ca. 2 km südöstlich von Monzelfeld. Man erreicht es vom Ortseingang Monzelfeld aus
über eine Zufahrtsstraße. |
![]() Haldenaufschluss bei Annenberg |
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Geschichte Die Ursprünge der ehemaligen Bergbausiedlung Annenberg bei Monzelfeld reichen bis in das 16.
Jahrhundert zurück. So erfolgte am 30.6.1502 die Belehnung der Fundgrube "Liebfrauenberg" im Annenberg durch
Erzbischof Johann von Trier, was auch im Jahre 2002 Anlass für die Feier des 500-jährigen Bestehens von Annenberg war.
Der Bergbau wurde damals auf silberhaltige Bleierze betrieben. |
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Geologie
In Annenberg wurde ein nordsüdlich streichender Gang des Altlayer Gangzugs abgebaut, in dem als Gangspaltenfüllungen
Bleiglanz, Kupferkies und Chalkopyrit auftraten. Die Nebengesteine sind deutlich quarzitische Ausbildungen des
Hunsrückschiefers.
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Mineralien
Annenberg wurde in Sammlerkreisen vor allem durch den dort vorkommenden Pyromorphit bekannt, der in zahlreichen Formen und
Farben gefunden wurde. Neben dem "gewöhnlichen" prismatischen Habitus beobachtet man häufig nadelige Ausbildungen, Tönnchen
oder warzenförmige Gebilde. Die Farben des Pyromorphits sind neben verschiedenen Grüntönen auch farblos weiß, gelb und braun. |
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Gelber, weißer und grüner Pyromorphit aus Annenberg |
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I. Elemente
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IV. Oxide
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VI. Sulfate
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ged. Gold, Zinkblende, Chalcedon, Cuprit, Bindheimit, Azurit, Langit, Jarosit, Chrysokoll Literatur
G. Müller, E. Müller, K. Bistan: Bergbau PSL Inventar, Blatt Morbach, Punkt 6108.1, 1999 |
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Von unserem Mitglied Dr. Thomas Straub
